Orthopädie, Dr. Bentzin

Orthopädie & Allgemeinmedizin

Dr. med. Jürgen Bentzin
Arzt für Orthopädie und Unfallchirurgie · Sportmedizin · Akupunktur · Chirotherapie

Meike Joepgen-Riecke
Ärztin für Physikalische und Rehabilitative Medizin · Sportmedizin · Akupunktur · Homöopathie · Chirotherapie · Osteopathie

Praxis-Spektrum: Spezielle Schmerztherapie

Schmerzhafte, oft mit Bewegungseinschränkungen einhergehende Beschwerden im Bereich der Wirbelsäule sind häufig.

Folgende Ursachen können vorliegen:

  • Bandscheibenschäden
  • Verschleisserscheinungen an den Wirbelgelenken
  • Verwachsungen nach vorangegangenen Wirbelsäulenoperationen
  • Enge des Spinalkanals

Für Schmerzsyndrome, die sich mit Schmerzmitteln, Infusionen und Physiotherapie nicht erfolgreich behandeln lassen, bieten wir eine spezielle Schmerztherapie mit bildgebender Technik (Computertomografie) an:

  1. Die periradikuläre Therapie (PRT)
  2. Die Facetteninfiltration
  3. Akupunktur

Periradikuläre Therapie (PRT)

Die periradikuläre Therapie (PRT) ist für Patienten entwickelt worden, die unter Nervenschmerzen und Sensibiltätsstörungen im LWS-Bereich leiden. Die werden in der Regel durch Bandscheibenerkrankungen hervorgerufen.

In Bauchlage wird zunächst die zu behandelnde Region eingestellt. Unter CT-Kontrolle wird in örtlicher Betäubung eine feine Nadel bis an das Nervenwurzelaustrittsloch herangeführt. Bei optimaler Lage der Nadel in unmittelbarer Nähe der Nervenwurzel wird ein schmerzlinderndes und abschwellendes Medikament injiziert. Durch die moderne Computertomographie ist die Therapie besonders wirkungsvoll und sicher.

In den meisten Fällen erfährt der Patient schon nach der ersten Behandlung eine Besserung der Beschwerden. Desweiteren sollte dann eine Wiederholung der Behandlung im Abstand von 1-3 Wochen erfolgen.

Facetteninfiltration

Die Wirbelkörper sind durch Gelenke miteinander verbunden und ermöglichen somit deren Beweglichkeit.

Diese sogenannten Facettengelenke unterliegen im Laufe des Lebens zunehmenden Verschleißerscheinungen, es entsteht eine sogenannte Spondylarthrose, die Arthrose der Wirbelgelenke.

Bei der Injektion in die Facettengelenke kann mit einer dünnen Nadel ein entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Medikament in ein oder mehrere betroffene Gelenke injiziert werden.

Mittels der Computertomografie wird exakt die Lage der Injektionsnadel kontrolliert.

Je nach Ausprägung der Beschwerden können mehrere Injektionen nötig sein, meist kommt es jedoch schon nach der ersten Behandlung zu einem deutlichen Rückgang der Schmerzen und einer Zunahme der Beweglichkeit.

Die Behandlung dauert ca. 15 Minuten. Das injizierte Medikament wirkt unmittelbar am Gelenk, ohne dass Nebenwirkungen den Körper belasten.

Die Kosten dieser Behandlung werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen, somit entspricht diese Therapie einer individuellen Gesundheitsleistung (IGEL).
Gerne beraten wir Sie ausführlich und beantworten eventuell auftauchende Fragen.